Spektrum DX7 im Test

dsx7_01 Als Empfänger habe ich den AR 7000 und den explizit nur für den Indoor Bereich zugelassenen AR 6000 im Einsatz.
Das Set beinhaltet die Spektrum DX7, 4x DS 821 Servos ebenfalls von der Firma Spektrum und den AR 7000 Empfänger. Ein 8 zelliger 1500 mA NiMh Senderakku rundet das Paket ab.
Selbstverständlich liegen Servo Befestigungen sowie ein Schalterkabel und der „Binding Plug“ bei, zu diesem später mehr. Des weitern liegt eine Deutsche Anleitung in Gedruckter Form bei so wie eine Konformitätserklärung der Firma Graupner.
Es sollte dabei gesagt werden, dass der Sender nur in Mode 1 und 2 bestellt werden kann und auch muss. Ein Umbau wie von andern Sendern gewohnt ist nicht möglich. Mein Exemplar ist eine Mode 1 Version.

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Nach dem Auspacken kam leider direkt die erste Ernüchterung. Ich bin es so gewohnt, dass der Autorotationsschalter rechts am Sender ist und der Flugphasenschalter auf der linken Seite angeordnet ist. Bei der Mode 2 Variante, die ich vorher Probehalber in der Hand hatte war dies auch so wie von mir bevorzugt. Doch leider wurde nicht nur der Mode getauscht, sonder auch die beiden Schalter, sprich der AR Schalter liegt auf der Linken Seite und der Flugphasenschalter auf der rechten Seite. Da ich das Hobby schon etwas länger betreibe kam die Möglichkeit des Umlernens nicht in Frage.
dsx7_03Achtung beim Öffnen vorsichtig vorgehen, da der Akkuanschluss mit der Rückseite des Senders verbunden ist!

Diesen am Besten mit der Kreuzschraube entfernen, so hat man mehr Freiraum zum Löten. Also den Sender hoffnungsvoll aufgeschraubt und die nächste Ernüchterung erlebt. Die Schalter sind mit genau passend langen Kabeln mit den entsprechenden Platinen verbunden. Das wiederum hieß ein „ mal eben umstecken“ ist nicht drin. Blieb also nur die radikale Variante, welche so aussah, dass ich meinen Lötkolben schon mal vorgeheizt habe.

Ich weise an dieser Stelle darauf hin, dass hierdurch die Garantie verloren geht!

Also folgen die nächsten Schritte auf eigene Gefahr hin. Doch für den geübten Modellbauer stellt dies keine große Herausforderung dar. Also erstmal einen Plan machen wie man vorgeht und vorher Fotos machen, dass nichts schief gehen kann und man im Notfall zurückrüsten kann.
Als erstes habe ich den AR Schalter ausgebaut. Nur das lösen des Rings reicht nicht aus um ihn heraus zu bekommen, da eine blaue Klebemasse den Schalter zusätzlich sichert. Mit einer Spitzzange und etwas Gefühl, lässt sich dieser dann durch einen leichten Ruck lösen.
Zur unbedingt notwendigen Verlängerung der Kabel habe ich handelsübliche Servokabel verwendet.

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Der nächste Schritt war, die zu kurzen Kabel abzulöten und passende wieder anzulöten. Ist dies geschafft folgt dasselbe Spielchen mit dem Flugphasenschalter. Nun können beide vertauscht wieder eingebaut werden und der Sender stand mir so zur Verfügung wie ich es gewohnt bin. Sollte die Wirkrichtung falsch rum sein, einfach den Schalter um 180° drehen.

Nach der OP durfte der Sender erstmal am Ladegerät neue Energie tanken. Da der Akku neu ist, habe ich ihm eine Schonungsladung mit 0,1 C gegönnt, was 150 mA entspricht.

Jetzt ging es endlich ans Programmieren. Um in das Menü zur Auswahl des Modells und dessen Einstellungen zu kommen muss man vor dem einschalten die Down und Selecttaste gleichzeitig drücken und dabei den Sender einschalten. Nun können die Grundlegenden Sachen wie, das Modell wählen, den Taumescheibentyp einstellen usw. vorgenommen werden. Ist alles eingestellt, muss der Sender wieder ausgeschaltet und ohne drücken der Tasten eingeschaltet werden.

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Um dort wieder in das Hauptmenü zu gelangen muss wieder die Tastenkombination gedrückt werden und man kann Punkt für Punkt Einstellungen vornehmen, wie den Servoweg begrenzen, den Taumelscheibenausschlag wählen. Auf den unten zu sehenden Bildern sind nur ein paar Menüpunkte zu sehen.
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Nun geht es an das Verbinden des Senders mit dem Empfänger. Dazu liegt ein so genannter „Binding- Plug“ dem Set bei. Dieser wird in den dafür vorgesehenen Servoanschluss im Empfänger gesteckt.
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Nun schaltet man den Sender mit gedrückter Bind Taste, die sich auf der Rückseite befindet ein. Nach etwa 5 -10 Sekunden ist der Sender mit dem Empfänger verbunden und alles funktioniert wie gewohnt. Das Modell kann nun ausgeschaltet werden und der Binding Plug entfernt werden.

Da nun alles fertig Programmiert war, ging es nun endlich nach draußen zum Testen. Als Erstes wurde der T-Rex 450 Se V2 mit dem AR 7000 Empfänger getestet wie in der Anleitung beschrieben. Also Binding Taste unten am Sender drücken und mindestens 60 m vom Sender entfernen. Dabei dürfen keine Fehlfunktionen auftreten. Nach über 100m hatte ich keine Lust mehr zu laufen.

450sev2

In den Flügen die ich gemacht habe, gab es nie ein Problem, alles funktioniert einwandfrei auch bei größerer Entfernung.

Nach dem Erfolg des Ersten Tests stand nun ein nächter mit dem T-Rex 600 Nitro an. Auch dort dasselbe Spiel.

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Auch hier gab es keinerlei Probleme. Zum Test habe ich den Heli bis an die Sichtgrenze gebracht, was im normalen Leben so nie vorkommt.

Als nächstes Stand ein T-Rex 450S auf dem Programm wo ein AX 6000 Indoor Empfänger verbaut ist. Hier bin ich mit gedrückter Binding Tast einmal mit dem Heli durch die Halle gelaufen und der Sender befand sich im Vorraum der Turnhalle. Auch hier funktionierte alles perfekt.

450s

Nach Insgesamt nun mehr als 25 problemlosen Flügen habe sich alle aus den Foren verbreiteten Bedenken in Luft aufgelöst. Alles funktioniert perfekt.

Für 339 Euro erhält man einen super Sender der Mittelklasse, der kaum Wünsche offen lässt. Die Verarbeitung der Knüppelaggregate ist sehr hochwertig. Die Anlage liegt sehr gut in der Hand und macht meiner Meinung nach auch optisch einen guten Eindruck.
Selbst ein Senderakku liegt dem Set bei was nicht mehr selbstverständlich ist. Die Servos im Set würde ich mit Vorsicht genießen und max. als Gasservo, wenn überhaupt in einem Heli einsetzten, da sie nicht gegen Vibrationen geschützt sind.

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Des weiten liegt ein vollwertiger 7 Kanal Empfänger dem Set bei, welcher einzeln für 149 Euro zu bekommen ist.

Ein Bericht von Markus Siering