Align T-Rex 550E Baubericht und Test
Herzlich Willkommen zu unserem rcHeli-News Baubericht und Test zum neu erschienen T-Rex 550E von Align. Es ist kaum ein paar Monate her als die ersten Bilder des T-Rex 550E aufgetaucht sind und nun berichten wir aus erster Hand. Am Mittwoch, den 19.05.2010, wurden die ersten Bausätze nach Deutschland geliefert und hier ist unser Bericht.

Der erste Blick auf die Verpackung lässt schon erahnen, dass wir hier keinen kleinen Zwerg, wie es der T-Rex 500 ist, vor uns haben. Uns liegt die Align T-Rex 550E 3G Combo vor, es ist also fast alles im Bausatz enthalten um den Hubschrauber flugfertig zu bekommen, lediglich fehlt noch ein Empfänger und ein Antriebsakku.

Alle mitgelieferten Komponenten sind ordentlich nach Baustufen verpackt, allerdings muss man ab und zu schon nach den richtigen Schrauben suchen. Daran soll es in unseren Augen nicht scheitern. Das neue Design der Align Hauben überzeugt, jedoch hat Align mit der Qualität zu kämpfen, die Lackierung ist nicht 1A, schade.

In jeder Flybarless Combo findet man ein 3G Flybarless Set mit passendem Rotorkopf in einer extra Schachtel. Auch interessant ist, dass Align eine Einstellhilfe für Pitch mitliefert, dies erleichtert jedem Anfänger das Einstellen.

Zu Anfang geht es an den Bau des neu aufgelegten Rotorkopfes, lediglich das Design ist etwas runder geworden. Diverse Teile werden schon zum Teil vormontiert geliefert. Es muss daher jede Verbindung überprüft werden, den meist steckt der Teufel im Detail. Wie auch beim Rotorkopf, hier war nur eine Seite mit Schraubensicherung gesichert. Hingegen haben die Kugel und Drucklager von der Anordnung gepasst. Kurze Zeit später war der erste Teil des Rotorkopfes montiert.

Jetzt geht es an den Taumelscheibenmitnehmer. Hier werden vorab fast alle Verbindungen geprüft, mit Schraubensicherung versehen und zusammengesetzt. Lediglich die Verbindung der Schraube zum auf die Hauptrotorwelle befestigen bleibt noch außen vor.


Bei der Taumelscheibe handelt es sich um eine T-Rex 600 Taumelscheibe, diese ist für den T-Rex 550E somit sehr überdimensioniert. Nach dem Zusammensetzen mit Schraubensicherung ist hier nichts mehr zu erledigen.



Alle letzten Teile zusammen ergeben die Rotorkopfeinheit. Der Überblick zeigt, hier wurde zum Teil Hand angelegt und zum Teil auf bewährte Komponenten zurückgegriffen. Im großen und ganzen schaut der Rotorkopf in der ersten Sitzprobe ganz ordentlich aus.

Das T-Rex 550E Chassis:
Im neuen Gewand zeigt das T-Rex 550E Chassis. Es lehnt sich mehr an den T-Rex 600 an, als an den T-Rex 500. Es ist definitiv geräumiger und stabiler als beim T-Rex 500.

Zu Anfang fällt auf, dass es eine neue Bodenplatte aus CFK mit Aluminiumwinkeln gibt anstelle einer Plastikbodenplatte. Im Detail schauen diese wie folgt aus. Hier haben wir diese schon einmal montiert. In wie weit diese neuen Teile wirklich notwendig waren, sehen wir in den kommenden Monaten.

Weiter geht es mit den beiden Hauptrotorwellen Lagerungen, der Motorplatte und einer RC-Komponenten CFK Platte, die wahlweise über der Heckrohrhalterung oder unten hinten im Chassi eingesetzt werden kann. Wir haben uns für den Einsatz unten im Chassis entschieden. Den dort hat man genügend Platz um alle RC-Komponenten bequem einbauen zu können.



Kurz noch die Bodenplatte und die andere Seite des Chassis angebracht steht auch schon das Chassi. Bei der Motorplatte wurden längliche Schlitze für die Motorbefestigung eingebracht um auch weitere Ritzel einsetzen zu können.



Beim zusammenbau des Landegestelles gibt es nichts zu erzählen, nach ein paar Minuten steht der T-Rex 550E das erste Mal auf eigenen Füßen.


Die Servos:
Im T-Rex 550E kommen gut ausgelegte DS610 Servos für die Taumelscheibe und ein DS620 Servo für das Heck zum Einsatz. Die kleine Bande muss noch mit den Dämpfungen und Messinghülsen bestückt werden. Wichtig hierbei ist, dass die Messinghülsen alle mit dem Ring von hinten nach vorne in die Dämpfungen eingebracht werden um die optimale Dämpfung zu gewährleisten.


Hinzu kommt beim Einbau, dass hier die Plättchen von vorne auf die Dämpfungen angebracht werden und dann die Schrauben soweit eingeschraubt werden, dass die Dämpfungen sich ganz minimal verdicken, es darf nicht zu fest und auch nicht zu locker sein.



Für einige ist die Heckhalterung recht interessant hier wird das Servo stehend in das Chassis eingebaut und ragt somit nicht aus dem Chassis heraus. Wichtig ist, dass hier bereits die Montage des Servohornes geschieht, denn man kommt nicht mehr an die Schraube des Servohornes, sobald die Heckhalterung im Chassi eingebaut ist.



Das Heck:
Beim Heckausleger angelangt fällt auf, dass es sich um einen Heckrotor des T-Rex 600 handelt. Es ist einiges identisch, nur das Heckrohr, die Starrantriebswelle, das Heckanlenkgestänge und die Heckabstrebungen sind kürzer geworden. Nichts desto trotz wollen wir euch die Bilder nicht vorenthalten. Angefangen bei der Heckhalterung, welche bereits vormontiert ist.


Das Heckgehäuse und auch alle weiteren Teile wie der vorbereitete Heckrotor sollten nochmals auf die Schraubensicherung geprüft werden und dann kann es auch schon losgehen mit dem Zusammenbau.

Zu Anfang montieren wir die Heckumlenkung, anschließend die Heckpitchhülse. Es ist wichtig, dass ihr hier sehr genau arbeitet. Es darf nichts überdreht oder beschädigt werden, ansonsten kommt ihr beim fliegen nicht weit.


Im Anschluss kommt die Heckrotornabe mit gesicherten Heckblatthaltern auf die Heckrotorwelle und die Anlenkungen werden auch noch wie in der Anleitung beschrieben vorlaufend montiert. Heckblätter können auch schon nach belieben angebracht werden, diese sollten nicht zu fest sein, so dass sie sich selbst ausrichten können.

Die Heckfinne oder auch der Heckrotorschutz findet seinen Platz.

Jetzt ist absolute Aufmerksamkeit geboten, es geht an die Starrantriebswelle. Das Kugellager muss gegen verrutschen auf der Welle fixiert werden. Am besten geht dies mit dickflüssigem Sekundenkleber auf einer Seite des Kugellagers. Wie auf dem Bild zu sehen.

Sobald dies getrocknet ist, ölt / fettet ihr die Gummihülse in dem das Kugellager läuft ein und schiebt die Starrantriebswelle mit Gefühl in das Heckrohr, die Klebestelle sollte auf der Seite sein wo ihr Druck ausübt. Auch genügend Öl / Fett ist wichtig, dass die Gummihülse gerade eben in das Heckrohr gleitet.
Anschließend werden die beiden Anlenkgestängeführungen und das Höhenleitwerk auf das Heckrohr geschoben, achtet auf die richtige Reihenfolge. Beide Führungen kommen zwischen dem Chassi und dem Höhenleitwerk.


Jetzt genügt es alle vorbereiteten Heckkomponenten nur noch zusammen zu setzten und die Heckhalterung im Chassis zu fixieren und der T-Rex 550E besitzt seinen Heckausleger.



Der Rotorkopf wird nun samt Hauptrotorwelle durch die beiden Kugellager eingesetzt und mit dem Hauptzahnrad verbunden. Hier muss eine Beilagscheibe das eventuelle Spiel beseitigen, wir brauchten keine.

Die Anlenkungen:
Da nun der Großteil der Mechanik steht, widmen wir uns den Anlenkungsgestängen und Servohörnern. Bei den Taumelscheibenanlenkungsgestängen hat Align ein Beiblatt der Anleitung zugelegt, diese Längen sind bitte herzurichten.



Fehlt nur noch die Taumelscheibenführung und die Haubenhalter, welche recht fix montiert sind.

Als Motor wird ein 600M mit 1220kv von Align eingesetzt, welcher für den T-Rex 550E zur Übermotorisierung beiträgt. Im Baukasten ist auch ein Align RCE-BL70A mit BEC vorhanden und wird erst einmal verbaut. Das ganze wird zudem mit einem 16er Ritzel betrieben.


Kurz noch die Akkuhalterung eingesetzt und schon ist der Motor nicht mehr einfach so zugänglich.

Jetzt steht der T-Rex 550E in voller Größe vor uns, einmal ohne und anschließend mit Haube.


Unser rcHeli-News Zwischenkommentar zum Bau des T-Rex 550E von Align:
Der Hubschrauber lässt sich mit ein wenig Geschick sehr schnell zusammenbauen, die Teile haben anstandslos gepasst. Die Bauanleitung ist für nicht jeden geeignet, da sie auf Englisch / Chinesisch verfasst ist. Doch wer mit den Bildern gut zurecht kommt, für den ist es kein Problem.
Leider müssen wir die ersten Abzüge für die Qualität der Aluminiumteile erteilen, diese scheinen in unseren Augen nicht perfekt zu sein und geben an gewissen Stellen wie Gewinden nach. Dies beeinträchtigt den T-Rex 550E nicht und er kann auch bedenkenlos geflogen werden. Wie es allerdings auf einen längeren Lebenszyklus Einfluss hat, dies werden wir im Auge behalten.
Die neu eingeführte Zwischengröße von Align mit dem T-Rex 550E geht unserer Meinung nach in die richtige Richtung. Wer mit dem Gedanken gespielt hat sich einen T-Rex 500 zuzulegen, jedoch nur weil ein T-Rex 600 zu groß ist, dem empfehlen wir den T-Rex 550E. Hier ist eine ideale Größe entstanden, welche für Align Liebhaber kompromisslos ist.
In den kommenden Tagen werden weitere Teile des Bauberichtes online gestellt, dazu gehören die Kabelverlegung, die Unterbringung der RC Komponenten und die Programmierung. Auch ein Video ist geplant, hier wird es allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Und damit ihr euch schon einmal die Größe im Vergleich vorstellen könnt ist hier ein erster Größenvergleich zwischen T-Rex 500 (oben), an der zweiten Position der T-Rex 550E, darunter der T-Rex 600 und ganz unten der T-Rex 700E.

Ein Testbericht von Christoph Dietrich am 30.05.2010






